Die Steroid Alternative (Klaus Arndt)

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Die Steroid Alternative (Klaus Arndt)

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Die Steroid Alternative

"Die Steroid Alternative" bringt präzise Angaben zum Einsatz leistungssteigernder Substanzen im Kraftsport: Dosis, Einnahme, zu erwartende Wirkung - Hormonbeeinflussende Substanzen wie Tribulus terrestris, Bockshornklee, Guggulsterone - Proteine und Aminosäuren wie Lactalbumin,  Casein - Stimulantien wie Citrus Aurantium, Yohimbe - sowie Nootropika, Adaptogene, Analgetika, und mehr: Insgesamt werden 65 Substanzen wissenschaftlich bewertet.


Jeder Athlet kann mehr aus sich herausholen: Mehr Kraft, mehr Muskeln, weniger Körperfett und eine gesteigerte Ausdauer! Neben einer guten Ernährung setzen immer mehr Sportler auf leistungssteigernde Substanzen, die ihnen ein härteres Training, mehr Muskelmasse und bessere Wettkampfleistungen ermöglichen – ohne anabole Steroide!


Viele Sportler trainieren an der Grenze Ihrer Leistungsfähigkeit und sind stets auf der Suche nach Möglichkeiten zur Verbesserung. Wer keine Anabolika wie ProHormone, Steroide, Wachstumshormon oder Insulin anwenden will, dem bleiben trotzdem eine Fülle weiterer Substanzen, die nachweislich die sportliche Leistungsfähigkeit steigern. Dieses Buch führt eine große Auswahl von ergogenen Mitteln an, die dem Athleten neue Höchstleistungen ermöglichen. Dabei wird unterschieden zwischen Substanzen, die mehr Pep für das Training versprechen und Präparaten, welche die Muskelkraft und -masse erhöhen, solchen, die die Erholungsfähigkeit verbessern, diätunterstützenden Präparaten und Mitteln, die die kognitive Leistung steigern und so das Erlernen neuer Bewegungsabläufe und Übungen erleichtern. Einzeln oder in Kombination angewandt, führen sie zu einer deutlichen Leistungssteigerung im Sport.

Manche dieser Substanzen stehen wegen ihrer nachgewiesenen Wirkungen auf der Dopingliste, werden aber z.T. im Training eingesetzt. Die meisten sind aber als Nahrungsergänzung frei erhältlich oder (wegen des restriktiven deutschen Arzneimittelrechts) als Medikament mit einem Privatrezept vom Hausarzt in Apotheken zu bekommen. In diesem Buch werden bewährte Mittel im Lichte aktueller Studien neu bewertet und neue, vielversprechende Substanzen vorgestellt. Dem engagierten Athleten steht damit ein breites Repertoire an wirksamen Mitteln zur Leistungssteigerung zur Verfügung, die eine echte Steroid Alternative darstellen.

Klaus Arndt (Hg.): Die Steroid Alternative – mehr Muskeln, mehr Kraft, weniger Körperfett und gesteigerte Ausdauer durch Einsatz ergogener Substanzen. 209 Seiten.



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Inhaltsverzeichnis



Novagenics-Verlag, Arnsberg – Inhalt „Die Steroid Alternative“


Maße und Abkürzungen
Einleitung

Fett in der Sporternährung
· Gute und schlechte Fette
· Anwendung von Fettsäuren
· Kokosöl und MCT
· Konjugierte Linolsäure
· Glycerin

Hormonbeeinflussende Substanzen
· Tribulus terrestris
· Bockshornklee
· Bertram
· Pinienpollen
· Smilax officianalis
· Beta-Sitosterol
· Gamma Oryzanol
· Sägepalmenextrakt
· Vanadylsulfat
· Guggulsterone
· Phosphatidylserin
· Gamma-Hydroxybutyrat
· Gamma-Amino-Buttersäure
· Chrysin
· Ipriflavon
· Clomiphen
· Cyclofenil

Proteine und Aminosäuren
· Lactalbumin
· Casein
· Eiprotein
· Sojaprotein
· Reisprotein
· Erbsenprotein
· Lupinenprotein
· Glutamin
· Zweigketten-Aminosäuren
· Arginin
· Beta-Alanin
· Ornithin-Alpha-Ketoglutarat

Stimulantien
· Pre-Workout-Booster
· DMAA, DMBA und DMHA
· Ephedrin
· Citrus Aurantium
· Koffein
· Guarana
· Mate
· Grüner Tee
· Yohimbe

Nootropika
· Piracetam
· Hydergin
· Cholin
· Citicolin
· Bacopa monnieri
· Gingko biloba

Adaptogene
· Ginseng
· Rosenwurz
· Thai Ginseng

Analgetika
· Aspirin
· Ibuprofen
· Diclofenac
· Kurkuma
· Ingwer

Sonstige Mittel
· Alpha-Liponsäure
· Beta-Hydroxy-Beta-Methylbutyrat 
· Inosin
· Creatin
· CoEnzym Q10
· Para-Amino-Benzoesäure
· Melatonin
· Johanniskraut
· Weight Gainer
· Smoothies

Import von Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten

Leseprobe

Novagenics-Verlag, Arnsberg – Leseprobe „Die Steroid Alternative“


Citrus Aurantium

Citrus Aurantium, besser bekannt als Bitterorangen- oder Pomeranzenextrakt, enthält gleich mehrere Verbindungen, die den Fettabbau unterstützen. Damit ist Citrus Aurantium ein wirksamer Ersatz für Ephedrin, da es die gleiche Wirkung verspricht, doch mit weniger Nebenwirkungen. [1]

Citrus Aurantium enthält mehrere adrenerge (die Nebenniere anregende) Amine, darunter Synephrin, N-Methyltyramin, Hordenin, Octopamin und Tyramin. Es wird verbreitet für den Fettabbau eingesetzt, da es am Beta-3-Rezeptor die Ausschüttung von Noradrenalin anregt, einem Stresshormon, das durch verschiedene chemische Reaktionen die Lipolyse fördert. Die Reizung der Beta-3-Rezeptoren im Körper erhöht die Rate der Freisetzung von Fettsäuren aus den Fettzellen und steigert den Grundumsatz, so dass mehr Kalorien verbrannt werden. Körperliche Aktivität erhöht diese thermogenen Wirkungen von Citrus Aurantium zusätzlich und führt zu einem anhaltenden Gewichts- und Fettverlust. Darüber hinaus scheint es den Appetit zu schmälern, so dass sich auch auf diese Weise eine Unterstützung des Fettabbaus ergibt. Selbst eine Verstärkung der thermischen Wirkung der Nahrung durch Citrus Aurantium wurde nachgewiesen. [2]

Die Reizung der Beta-3-Rezeptoren durch die Amine in Citrus Aurantium geschieht mit einer nur geringen Wirkung auf andere Alpha- und Beta-Rezeptoren. Daher beeinflusst Citrus Aurantium den Puls und den Blutdruck nur wenig. Trotz seiner deutlich besseren Verträglichkeit (verglichen mit Ephedrin) sollte Citrus Aurantium besonders bei Personen mit bekannten Herz-Kreislaufproblemen zunächst nur in einer geringen Dosis eingesetzt werden und ärztliche Aufsicht ist anzuraten. Falls sich keine negativen Reaktionen ergeben, kann die Dosis nach einigen Tagen der Gewöhnung vorsichtig gesteigert werden. Einem Extrakt aus Citrus Aurantium, der alle wirksamen Amine enthält, ist dabei der Vorzug vor Präparaten zu geben, die nur p-Synephrin enthalten.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt wegen gesundheitlicher Risiken vor Citrus Aurantium. Das BFR empfiehlt 25,7mg Synephrin pro Tag als maximale Aufnahmemenge. Damit zusammen mit anderen Quellen dieser Wert nicht überschritten wird, sollten pro Tag nicht mehr als ca. 6,7mg über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Ab 27mg Syn-ephrin am Tag in einer Einzeldosis rechnet das BfR mit „relevanten kardiovaskulären Wirkungen“. [3]

Dem entgegen stehen die Ergebnisse einer neueren Meta-Analyse; [4] diese prüfte 20 Studien mit insgesamt 360 Probanden, die p-Synephrin aus Citrus Aurantium einzeln oder in Kombination mit anderen Stoffen eingenommen haben. Mehr als die Hälfte der untersuchten Personen waren übergewichtig; etwa zwei Drittel dieser Übergewichtigen nahmen neben p-Synephrin (zwischen 10 und 53mg pro Tag) auch Koffein zu sich (zwischen 132 bis 528mg pro Tag). Die p-Synephrin-Einnahme dauerte bis zu 12 Wochen an. In dieser Zeit traten ernste Nebenwirkungen wie eine Erhöhung der Schlagrate des Herzens oder eine Erhöhung des Blutdrucks nicht auf, auch die Blutwerte und die Elektrokardiographie zeigte keine bedeutenden Abweichungen. Es kam aber öfter zu Schlafproblemen. Sowohl die Einzelgabe von p-Synephrin als auch die Kombination mit Koffein führte zu einer Erhöhung des Grundumsatzes und des Energieverbrauchs; es kam darüber hinaus zu einem leichten Gewichtsverlust.

Wenn die Synephrinzufuhr aus Citrus Aurantium mit anderen Mittel kombiniert wird (s.u.), eine kalorienreduzierte Diät eingehalten und ein Kraft- oder Ausdauertraining durchgeführt wird, sind noch bessere Ergebnisse beim Abbau von Körperfett zu erwarten.

Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass das in Bitterorangen enthaltene p-Synephrin nicht mit dem synthetischen m-Synephrin verwechselt werden darf, das tatsächlich kardiovaskuläre Probleme verursacht. Sie wiesen auch darauf hin, dass es bei den 22 Vorfällen, welche die amerikanische FDA zu Warnungen vor dem Einsatz von Citrus Aurantium veranlasst hatten, sich stets um Kombinationspräparate gehandelt hatte, von denen Citrus-Aurantium-Extrakt jeweils nur eine Komponente darstellte, die Verursachersubstanz dementsprechend nicht klar zu ermitteln war. Überdies nähmen Millionen Menschen täglich Bitterorangenextrakte in Nahrungsmitteln (einigen Marameladen, Obst) und in Zitrussäften auf, die z.T. zwischen 25-40mg p-Synephrin pro Liter aufweisen, ohne dass Nebenwirkungen oder Gesundheitsschäden auftreten. [4]

Tatsächlich kann der Gehalt an p-Synephrin in Säften sogar noch höher liegen. Eine Studie [5] untersuchte Mandarinen aus 10 verschiedenen Anbauflächen in Kalifornien und fand heraus, dass die Synephringehalte deutlich höher ausfielen als bisher angenommen: Die Werte lagen zwischen 73,3 und 158,1mg pro Liter Saft; der Durchschnitt lag bei 92,8mg Synephrin pro Liter Saft. Damit stellt Mandarinensaft eine preisgünstige und leicht verfügbare Quelle für natürliches p-Synephrin dar; ein drittel bis ein halber Liter, über den Tag verteilt getrunken, würde, vor allem in Kombination mit einer Koffeinquelle wie einigen Tassen Kaffee, Grüner Tee, Mate oder Guarana, eine wirksame Kombination für den Fettabbau darstellen. Bei stark Übergewichtigen kann dazu noch eine kleine Dosis Acetylsalicylsäure mehrfach täglich eingenommen werden (White Willow Bark oder 3 x 100mg Aspirin in Tablettenform), so liegt damit ein kostengünstiger und wenig nebenwirkungsträchtiger Ersatz für den alten Ephedrin/Koffein/Aspirin-Stack vor (zu den Nebenwirkungen siehe jeweils dort).

Citrus Aurantium kann auch als Extrakt in Kapselform (hier sollte auf standardisierte Präparate mit einem ausgewiesenen Gehalt an p-Synephrin zurückgegriffen werden) oder als Tee eingenommen werden; dazu werden pro Tag 1-2g der getrockneten Blüten der Pflanze mit kochendem Wasser übergossen und müssen fünf Minuten ziehen. Bei Einsatz der getrockneten Pomeranzenschalen als Tee sollten 4-5g pro Tag nicht überschritten werden. Bei hellhäutigen Personen kann es durch Citrus Aurantium zu einer Photosensibilisierung und entsprechenden Hautreaktionen kommen. In diesem Fall muss entweder auf Citrus Aurantium verzichtet oder die Sonne gemieden werden.

Vorsicht ist geboten, wenn in Produkten wie Workout-Boostern o.ä. synthetisches m-Synephrin verwendet wird oder die Synephrin-Quelle nicht angegeben wird; auch dann liegt vermutlich die synthetische Variante vor. In diesen Fällen ist mit den o.g. Nebenwirkungen zu rechnen!

Wer bei dopinggetesten Wettkämpfen antritt, sollte Citrus Aurantium meiden. Die WADA führt Synephrin auf der Dopingliste; es ist nicht auszuschließen, dass auch das natürliche Isomer p-Synephrin für einen positiven Dopingtest sorgt.


1  Preuss HG, DiFerdinando D, Bagchi M, Bagchi D: Citrus aurantium as a thermogenic, weight-reduction replacement for ephedra: an overview. J Med. 2002; 33 (1-4): 247-64.

2  Gougeon R, Harrigan K, Tremblay JF, Hedrei P, Lamarche M, Morais JA: Increase in the thermic effect of food in women by adrenergic amines extracted from citrus aurantium. Obes Res. 2005 Jul;13(7): 1187-94.

3  o.V. Sportlernahrung und Schlankheitsmittel: Die Gefahren von Synephrin. http://www.medizinauskunft.de/artikel/aktiv/fitness/synephrin-07-02-13.php

4  Stohs SJ, Preuss HG, Shara M: A review of the human clinical studies involving Citrus aurantium (bitter orange) extract and its primary protoalkaloid p-synephrine. Int J Med Sci. 2012;9(7): 527-38.
 
5  Dragull K, Breksa AP 3rd, Cain B: Synephrine content of juice from Satsuma mandarins (Citrus unshiu Marcovitch). J Agric Food Chem. 2008 Oct 8; 56(19): 8874-8.

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