Die Anti-Aging Formel (Wilfried Dubbels)

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  • 978-3929002485
  • 232 Seiten
Die Anti-Aging Formel Der wissenschaftliche Weg, körperlich und geistig jung zu bleiben... mehr
"Die Anti-Aging Formel (Wilfried Dubbels)"

Die Anti-Aging Formel

Der wissenschaftliche Weg, körperlich und geistig jung zu bleiben Altern als biologischer Vorgang setzt bereits mit dem 30. Lebensjahr ein. Aufbauend auf den aktuellen Hypothesen zur Biochemie des Alterns (Hormontheorie, Gen-Mutationstheorie, Telomertheorie, Freie-Radikaltheorie und Stoffwechseltheorie) stellt der Autor sein umfassendes Anti-Aging-Konzept vor. Erstmals wird damit auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Studien ein Lebensstil präsentiert, der nicht nur bei Jüngeren das „Altern im Vorspulmodus“ zuverlässig verhindern kann, sondern auch im mittleren und fortgeschrittenen Alter eine bislang ungeahnte Vitalität und Lebensenergie verspricht. Dabei setzt der Autor nicht auf esoterische Methoden oder „magische Pillen“, sondern liefert handfeste Vorgaben mit denen jeder sofort von seinem Anti-Aging-Konzept profitieren kann. Erfahren Sie...

- Welche schweren Fehler in den letzten Jahrzehnten die Widerstandskraft und Langlebigkeit vieler Menschen beeinträchtigt haben und welche einfachen Gegenmaßnahmen es gibt;

- Welche natürlichen Inhaltsstoffe in Lebensmitteln den besten Schutz vor Alterungsprozessen bieten;

- Welche Vitamine grob vernachlässigt wurden, aber auch welche gravierenden Nachteile Vitamintabletten mit sich bringen;

- Welche Inhaltsstoffe in Lebensmitteln die antioxidativen Wirkungen selbst von „Superkombinationen“ wie Vitamin C und E leicht um das 50-fache übertreffen.

- Welche Eiweiße und Aminosäuren den besten Zellschutz gewähren und wie bereits die Gabe einer Aminosäure den Gesundheitszustand alter Menschen schlagartig verbessert;

- Welche Zeitbombe der Langzeitzuckerwert darstellt und wie man sie entschärft.

- Wie man die Hormonspiegel auch ohne medikamentöse Unterstützung optimieren kann.

- Weshalb die klassische Ernährungspyramide für die meisten Menschen nicht geeignet ist und weshalb Sie den BMI und Körpergewichtstabellen vergessen können.

- Warum eine trainierte Muskulatur nicht nur der besseren Beweglichkeit dient, sondern auch die schädlichen Auswirkungen eines erhöhten Körperfettanteils ausgleichen kann, ja sogar entscheidenden Einfluss auf die Langlebigkeit hat!

Wilfried Dubbels ist Pharmazeut und hat viele Jahre als selbständiger Apotheker, sowie als freier Journalist für verschiedene Fachzeitschriften gearbeitet. Ihm gelingt es, endlich eine umfassende Anti-Aging-Lösung vorzustellen, die Antworten auf die aktuellen Hypothesen zur Alterung gibt.

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Inhaltsverzeichnis "Die Anti-Aging Formel (Wilfried Dubbels)"

Novagenics-Verlag, 59755 Arnsberg:

Die Anti-Aging-Formel - Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

1.     Warum wir altern
1.1    Die Hypothesen zur Biochemie des Alterns auf molekularer Ebene
1.1.1    Die Hormontheorie
1.1.2    Theorie der Genmutation
1.1.3     Telomertheorie
1.1.4     Freie Radikaltheorie
1.1.5    Fehlerkatastrophen im menschlichen Körper
1.1.6    Stoffwechseltheorie

2.    Körperkomposition und Stoffwechsel von Bewegungsmuffeln
2.1    Überfluss führt zu Mangelernährung
2.2    Zu viele (einfache) Kohlenhydrate machen krank
2.2.1     Langzeitzucker als Zeitbombe
2.3    Mehr Bauchfett stört Stoffwechsel und Hormone
2.3.1     Extremfall Metabolisches Syndrom
2.4    Dauerstress beschleunigt Alterungsprozesse
2.5    Muskelmasseverlust als bedeutender Risikofaktor für vorzeitige Gebrechlichkeit und erhöhte Sterblichkeit

3.    Vorschläge zur natürlichen Anti-Aging-Therapie
3.1    Mit gesunder Ernährung Fett abbauen und Muskelverluste verhindern
3.1.1    Weniger (einfache) Kohlenhydrate
3.1.2    Weniger schlechte, mehr gute Fette
3.1.3    Deutlich mehr hochwertiges Protein
3.1.3.1    Wie viel Eiweiß ist gesund
3.1.3.2    Wie hoch ist der Eiweißbedarf?
3.1.4    Mehr Obst und Gemüse
3.1.4.1   Vitamine in Obst und Gemüse
3.1.4.2   Sekundäre Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse
3.1.4.2.1   Antioxidanzien im Gemüse
3.1.4.2.2   Antioxidanzien im Obst
3.1.4.3   Sekundäre Pflanzenstoffe auch in Genussmitteln
3.1.4.3.1   Resveratrol und Procyanidine im Rotwein
3.1.4.3.2   Polyphenole in Bitterschokolade und Kakao
3.1.4.3.3   Polyphenole im Grünen Tee
3.1.4.4   Antioxidanzien in Gewürzen
3.1.4.5   Mineralien in Obst, Gemüse und Salaten  
3.1.4.5.1     Bedeutung der Mineralstoffe für die Regeneration
3.1.4.5.2     Bedeutung der einzelnen Mineralien für den Stoffwechsel
3.1.4.6   Ballaststoffe
3.1.4.7   Wasser
3.2    Mit Bewegung und Sport Muskeln aufbauen und Fett verbrennen
3.2.1    Vorteile des Sports
3.2.1.1 Kraftsport schützt vor Muskelabbau im Alter
3.2.1.2 Schutz vor Osteoporose und Haltungsschäden
3.2.1.3    Muskelmasse erhöht Lebenserwartung  
3.2.1.4     Sport verbrennt Fett und regt Stoffwechselfunktionen an
3.2.1.5    Ausdauertraining für Stoffwechsel und Kreislauf
3.2.1.6     Ausdauertraining und Intervalltraining bei Insulinresistenz
3.3    Vorteile der natürlichen Anti-Aging-Therapie aus Ernährung und Sport bestätigen die Hypothesen der Alterung
3.3.1    Krafttraining fördert Ausschüttung erwünschter Hormone
3.3.2    Sport verändert Genaktivität
3.3.3    Mehr Telomerproteine
3.3.4    Kontrolle von freien Radikalen
3.3.5    Weniger AGE-Bildung
3.3.6    Weniger Entzündungsprozesse durch Beseitigung von Stoffwechselstörungen
3.4    Gesunder Schlaf
3.4.1    Erholsamer Schlaf lässt langsamer altern
3.4.2    Verlängerte Tiefschlafphasen
3.4.3     Weniger Insulinresistenz

4.    Praxisgerechte Ernährung für Muskelaufbau und Fettabbau im Alter
4.1    Analyse der Essgewohnheiten
4.1.1     Kalorienaufteilung pro Tag
4.1.2    Wie berechne ich meinen Energiebedarf?
4.1.3     Berücksichtigen Sie die Thermogenese
4.1.3.1   Auch Wasser regt die Thermogenese an
4.2    Erstellung eines Ernährungsplans für ältere Menschen, die sich sportlich betätigen
4.2.1    Kohlenhydrathaltige Lebensmittel mit hohem Antioxidanziengehalt bevorzugen
4.2.2    Lebensmittel mit hochwertigem Protein schützen vor Muskelabbau im Alter
4.2.3     Lebensmittel mit viel guten und wenig schlechten Fetten verjüngen die Gefäße
4.2.4     Weniger Salz und mehr Gewürze für die Gesundheit
4.2.5     Ab und zu ein Glas Wein und etwas Schokolade darf sein
4.2.6     Tipps für Lagerung und Zubereitung der Speisen
4.3    Mein Ernährungsplan

5.     Supplemente
5.1     Proteine
5.1.1     Molkenprotein
5.1.2     Casein
5.1.3     Milchprotein-Isolat
5.1.4     Eiprotein
5.1.5     Sojaeiweiß
5.1.6     Kollageneiweiß
5.2     Anti-Aging mit Aminosäuren
5.2.1     Cystein als Radikalfänger
5.2.2    Cystein verhindert körperlichen Verfall
5.2.3     Verzweigtkettige Aminosäuren (BCAA) als Kohlenhydratersatz im Alter
5.2.4     Glutamin für das Immunsystem
5.2.5    Anti-Aging mit L-Arginin
5.2.6     Beta-Alanin bei altersbedingter Muskelschwäche
5.3     Peptide
5.3.1     Carnitin - Reinkarnation als Anti-Aging-Peptid
5.3.2    Kreatin als Anti-Aging-Peptid
5.4     Fettsäuren und Lipide
5.4.1    Omega-3-Fettsäuren als Anti-Aging für die Gefäße
5.4.2     Mittelkettige Triglyzeride als Kohlenhydratersatz
5.4.3    Phosphatidylserin schützt Hirn und Muskeln
5.5     Vitamine als Supplement
5.5.1     Antioxidative Vitamine
5.5.2     Vitamin B-Komplex
5.5.3     Vitamin D

6.    Training für Anti-Aging
6.1    Wie man einsteigt
6.2     Checkups beim Arzt
6.3     Krafttraining
6.3.1     Die Übungen
6.4    Ausdauersport
6.4.1     Die Sportarten
6.5    Wie man steigert
6.5.1    Der leicht fortgeschrittene Athlet
6.5.2     Der weit fortgeschrittene Athlet
6.6     Zu viel Training
6.7     Interview zum Trainingsplan und Lifestyle von Brad Harris

Schlusswort
Anhang: Interview mit Prof. Dr. Albers: Neue Erkenntnisse zum Proteinbedarf

Literaturverzeichnis

Verzeichnis der Tabellen
Tab. 1   Umrechnung des Langzeitzuckers von Prozent in mmol/mol
Tab. 2   Blutzuckerwerte
Tab. 3   Blutdruckwerte
Tab. 4   Blutfettwerte
Tab. 5   Funktionen einiger Aminosäuren im Überblick
Tab. 6   Einteilung der Aminosäuren nach Bedarf
Tab. 7   Fettlösliche Vitamine
Tab. 8   Wasserlösliche Vitamine
Tab. 9   Sekundäre Pflanzenstoffe in Obst, Gemüse & Salat
Tab. 10   Gemüse, Salate und Obst als Basenbildner
Tab. 11   Mineralien in Gemüse, Salaten und Obst
Tab. 12   Alterskorrigierte Testosteronwerte
Tab. 13   Die Berechnung des Grundumsatzes
Tab. 14   Der PAL-Wert (Aktivitätsfaktor)
Tab. 15   Beispielrechnung Kalorienbedarf von Wilfried Dubbels
Tab. 16   Thermogenese
Tab. 17   Nährstoffe in 100g Magerquark
Tab. 18   Empfohlene Eiweißzufuhr für Sportler und Senioren
Tab. 19   Nahrungsmittel mit hohem Anteil verzweigtkettiger Aminosäuren
Tab. 20   Fettsäuremuster in Pflanzenölen
Tab. 21   Omega-3-Fettsäuren im Fisch
Tab. 22   Nährstoffe in Walnüssen
Tab. 23   Mahlzeitenplan für eine Woche
Tab. 24   Vor- und Nachteile verschiedener Proteinarten
Tab. 25   Vitamin D beeinflußt viele Erkrankungen positiv
Tab. 26   Die wichtigsten Ausdauersportarten im Vergleich
Tab. 27   Wilfried Dubbels' Trainingsplan


Leseprobe "Die Anti-Aging Formel (Wilfried Dubbels)"

Novagenics-Verlag, 59755 Arnsberg:

Die Anti-Aging-Formel - Leseprobe


3.1.4.2  Sekundäre Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse

3.1.4.2.1  Antioxidanzien im Gemüse


Oxidativer Stress setzt vermehrt entzündungsfördernde Substanzen frei, die mit verschiedenen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden, wie z.B. Arthritis, Herzmuskelentzündungen und Alzheimer-Demenz sowie verschiedene Krebserkrankungen. Ein reichlicher Gemüse-Verzehr kann die Entzündungskaskade durch den hohen Antioxidanziengehalt effektiv abbremsen. Gemüse enthält zahlreiche entzündungshemmende Stoffe und lässt sich am besten nach Farben unterteilen. "Je bunter, desto besser", nach dieser Devise sollten Sie Ihr Gemüse wählen. Sekundäre Pflanzenstoffe geben Broccoli, Karotten, Paprika und Auberginen nicht nur ihre intensive Färbung, sondern sie verstärken die Wirkung antioxidativer Vitamine um ein Vielfaches. Wer viel Gemüse isst, senkt laut einer großen europäischen Studie sein Risiko für mehrere Krebsarten. Durch die Kontrolle der Entzündungskaskade werden obendrein muskelaufbauende Prozesse begünstigt.


Grün

Grünes Gemüse hat einen hohen Gehalt an Chlorophyll, Vitamin C, B-Vitaminen, Eisen und sekundären Pflanzenstoffen wie Indol-3-Carbinol, Genistein, Phenylethylisocyanat und Sulforaphan. Im Verbund wirken all diese Inhaltsstoffe verstärkt antioxidativ und fangen freie Radikale ab. Darüber hinaus regen Isothiocyanate Enzyme an, die die Körperzellen entgiften, während Indol-3-carbinol in den Zellzyklus eingreift und die für Tumorzellen charakteristische schnelle Teilung stoppt. Darüber hinaus verhindert es die Umwandlung natürlicher Östrogene in krebserzeugende Metaboliten. Indol-3-Carbinol ist in fast allen Kohlsorten enthalten. Besonders hoch ist der Gehalt in Broccoli, Rosenkohl und Grünkohl. Diese Gemüse enthalten jedoch Indol-3-Carbinol nicht direkt. Erst bei der Zubereitung bildet sich aus dem Glucobrassicin das Indol-3-Carbinol.

Broccoli, Spinat und Kohl enthalten zusätzlich das Carotinoid Lutein als sekundären Pflanzenstoff. Lutein ist wie die anderen Carotinoide gut für die Sehkraft der Augen.


Orange und Gelb

Hierzu zählen Kartoffeln, Karotten, Kürbisse und Mais. Inhaltsstoffe sind unter anderem Vitamin C und vor allen Dingen Beta-Cryptoxanthin und Lutein als sekundäre Pflanzenstoffe. Beta-Cryptoxantin und Lutein sind Carotinoide mit ausgeprägter antioxidativer und entzündungshemmender Wirkung. Chronische Entzündungskrankheiten werden abgeschwächt und selbst auf die Entwicklung von Lungenkrebs übt Beta-Cryptoxanthin durch Kontrolle entzündungsfördernder Botenstoffe wie Interleukin-6 eine Hemmwirkung aus.
 

Rot

Zum roten Gemüse zählen Rote Beete, Paprika, Rotkohl, Tomaten und Radieschen. Die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung des Inhaltsstoffs Vitamin C wird durch Lykopin und Beta-Cryptoxanthin verstärkt. Lykopin kommt vor allen Dingen hochkonzentriert in Tomaten vor. Als Carotinoid mit höchster antioxidativer Potenz neutralisiert es freie Radikale und beugt Zellschäden vor. Laut Studien senkt Lykopin bei Männern die Prostatakrebsrate. Der Gehalt von Lykopin in Tomatenpasten ist höher als der Gehalt in frischen Tomaten. Durch fettreiche Zubereitung wird die Resorption erhöht.

Das auch in orangefarbenen und gelben Gemüsesorten vorkommende Beta-Cryptoxanthin fördert die Gewebereparatur und Regeneration.


Weiß

Blumenkohl, Pilze, Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln enthalten u.a. B-Vitamine und Vitamin C. Interessant ist jedoch der Blumenkohl auf Grund seines hohen Gehalts an Indol-3-Carbinol, das sich auch im Grünkohl und Broccoli befindet, sowie die Zwiebel und der Knoblauch wegen des Allicin- und Beta-Sitosterolgehalts. Allicin ist antibakteriell und antiviral wirksam, während Beta-Sitosterole die Entzündungskaskade auf Enzymebene bekämpfen, die Aktivität von T- und CD4- Abwehrzellen steigern und so vor einem Versagen des Immunsystems schützen.


3.1.4.2.2  Antioxidanzien im Obst

Neben Vitaminen zeichnet sich das Obst durch einen hohen Bioflavonoidgehalt aus. Die Flavonoide als sekundäre Pflanzenstoffe verleihen den Vitaminen quasi einen Turboeffekt. Insbesondere die Beerenfrüchte mit ihrem hohen Gehalt an Anthocyanen wirken 50mal stärker antioxidativ als die häufig als besonders effektiv angeführte Kombination der Vitamine C und E! Dabei gibt es Tausende von noch unerforschten Antioxidanzien. Sie wirken alle als Teil eines großen Netzwerks. Die einzelne Einnahme antioxidativer Substanzen bietet deshalb nicht einmal annähernd die Vorteile einer Mischung verschiedener Obst- und Gemüsesorten, denn erst durch Vielfalt ist die Wahrscheinlichkeit, dass das gesamte Spektrum der sekundären Pflanzenstoffe abgedeckt ist, am größten. Deshalb können Multivitamintabletten und Supplemente auch keine gesunde Ernährung ersetzen!
 

Anthocyane in Beeren, Trauben und Kirschen

Einen hohen Gehalt an Anthocyanen, die auch zur Gruppe der Flavonoide zählen, weisen Heidelbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren, aber auch Trauben und Kirschen auf. Anthocyane schützen durch ihren Farbstoff die Pflanze vor schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung. Sie kommen daher in der Schale am häufigsten vor. Anthocyane haben einen fördernden Einfluss auf die Durchblutung und besitzen Gefäß schützende Eigenschaften. Im Rahmen des Anti-Agings sind sie ein effizienter Baustein der Ernährung.

Heidelbeeren haben neben den antioxidativen Vitaminen A und C einen besonders hohen Anthocyangehalt. Heidelbeeren stehen ganz oben in einer Tabelle der Top 40 der Obst und Gemüsesorten, die Ernährungswissenschaftler bezüglich der antioxidativen Potenz erstellt haben. 100g Heidelbeeren haben die antioxidative Wirkung von fünf Portionen Obst und Gemüse! Im Verbund entlasten die Inhaltsstoffe der Heidelbeere körpereigene Schutzfunktionen und verhindern ein Absinken der Effizienz verschiedener Enzymsysteme wie das Superoxid-Dismutase-, Katalase- und das Glutathionsystem. Dadurch können Alterungsprozesse abgebremst werden.

Das Gehirn ist besonders anfällig für oxidativen Stress. Es macht nur 2% der Körpermasse aus, doch es verbraucht 20% des gesamten Sauerstoffs, den der Körper benötigt. Das führt zu einer größeren Produktion von freien Radikalen. Das sind Nebenprodukte, die bei der Oxidation entstehen und die Zellmembranen befallen. Auch das Neurotransmittersystem kann oxidieren und freie Radikale erzeugen; die Nervenzellen sterben dabei ab. Dieser Verlust kann von Gedächtnislücken bis hin zum Gedächtnisschwund führen. Alzheimer, Parkinson und Amyotrophe Lateralsklerose stehen im direkten Zusammenhang mit einem übermäßigen Anteil an freien Radikalen. Wenn sich Nervenzellen im Gehirn entzünden, werden durch eine Entzündungskaskade von Interleukin 1b, Tumornekrose-Faktor-alpha und Nuklear Faktor Kappa-B letztlich Hirnschäden verursacht.

In einer Studie schützten Heidelbeeren am besten vor einem Untergang der Hirnareale. Ein großer Anteil der verschiedenen Anthocyane der Heidelbeere wird nicht nur gut resorbiert, sondern überwindet auch die Blut-Hirnschranke. So erklärt man sich die hohe Effizienz dieser Beere im zentralen Nervensystem.

Weitere Studien belegen die hemmende Wirkung der Anthocyane auf Brust- und Gebärmutterhalskrebszellen; auch die Rückfallrate, d.h. das Wiederaufleben bereits behandelter Dickdarmkrebszellen, können Sie um 50% verringern. Heidelbeeren beugen bestimmten Krebsarten vor, indem sie die Aktivität von Enzymen hemmen, die von Krebszellen freigesetzt werden und die Streuung von Krebs begünstigen. Hierfür wird der Inhaltsstoff Pterostilben verantwortlich gemacht.

Pterostilben erhöht vermutlich auch die Anzahl der Zellrezeptoren, die an das Lipoprotein niedriger Dichte binden, und macht die Blutfette so unschädlich. Möglicherweise kann es auf diese Weise hohes Cholesterin ebenso gut senken wie medikamentöse Cholesterinsenker, jedoch ohne deren Nebenwirkungen.
Die Antioxidanzien der Heidelbeere schützen darüber hinaus die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) in den Arterienwänden und beugen so hohem Blutdruck vor. Des weiteren wurden insulinähnliche Effekte beobachtet. Die Glukoseaufnahme in die Zellen wird durch Heidelbeeren erleichtert und Herz-Kreislaufkomplikationen wird vorgebeugt. Die Regenerationsfähigkeit und das Abklingen von Muskelschmerzen nach intensiver sportlicher Belastung werden verbessert.

Weintrauben und Kirschen weisen auf Grund der Inhaltsstoffe diese Effekte auch auf, aber bei der Heidelbeere sind die antioxidativen Effekte am ausgeprägtesten.

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