Low Carb genießen ( Dr. Sarah Schomberg)

Buchcover – Low Carb genießen ( Dr. Sarah Schomberg)
19,95 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit 1 Werktage

  • 0053
  • 978-3929002577
  • 245 Seiten im Überformat (17 x 23,5 cm), 97 Farbfotos der Gerichte und 19 Tafeln/Tabellen.
  Das Low-Carb-Kochbuch für Athleten und Gesundheitsbewußte Leckere Rezepte... mehr
"Low Carb genießen ( Dr. Sarah Schomberg)"

 

Das Low-Carb-Kochbuch für Athleten und Gesundheitsbewußte

Leckere Rezepte ohne Kohlenhydrate, optimal geeignet für eine professionelle Ernährungsplanung im Sport. Mit Farbfotos für das Low Carb Frühstück, Low Carb Mittagessen und Low Carb Abendessen. Darüber hinaus enthält dieses Buch ketogene Rezepte für Snacks und Salate. Bei den Gerichten handelt es sich nicht um abgewandelte, „normale“ Rezepte, wie in so vielen anderen Low Carb Rezeptbüchern. Sondern um sorgfältig zusammengestellte Mahlzeiten mit ausreichend Protein und guten Fetten für den hart trainierenden Athleten.

Verwendet werden nur „gute“ Fette, so gut wie keine Omega-6-Fettsäuren. Mit den Nährwerten für jede Mahlzeit: Protein, Kohlenhydrate, Fett und Kalorien, sogar für unterschiedliche Portionsgrößen. Mit Austauschtabellen für Milchprodukte, daher voll geeignet für die Ernährung bei Lactose-Intoleranz. Alle Rezepte sind ohne Getreide und Gluten, daher voll geeignet für die Ernährung bei Sprue/Zöliakie, bzw. Gluten-Unverträglichkeit. Obendrein enthält das Buch einen Low Carb Ernährungsplan für 14 Tage, Vorbereitung der Mahlzeiten für die ganze Woche, Tipps für Berufstätige und mehr rund um die Low-Carb-Ernährung.


Low Carb Gerichte, die auch Geniesser zufriedenstellen

Eine ketogene Ernährung muss nicht fade sein! „Low Carb genießen“ bietet Rezepte ohne Kohlenhadrate für Geniesser! Nach einer Einführung in die Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung präsentiert Dr. Sarah Schomberg erprobte Rezepte für das Low Carb Frühstück, Low Carb Mittagessen und Low Carb Rezepte für den Abend, sowie für Snacks und Salate. Darunter schnelle Gerichte für eilige Köche ebenso wie aufwendigere Rezepte für besondere Anlässe. Alle Gerichte sind mit einer ausführlichen Zutatenliste versehen, einer genauen Beschreibung der Zubereitung und Farbfotos, die Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Sie können frühstücken mit „Miniblinis mit Räucherlachs und Dill-Senf-Soße“ oder „Kokospfannkuchen mit Blaubeeren“, mittags „Wolfsbarschfilets gratiniert mit Pesto von Ziegenkäse, Walnuss und Birne“ oder einen „Rote Beete-Meerrettich Salat mit Räucherfisch“ geniessen und sich abends mit einem „Hamburger mit Emmentaler Röstzwiebel“ oder mit „Orientalisch gratiniertem Lammnüsschen mit Paprika Gemüse“ verwöhnen. Leckere Salate und Snacks sättigen, wenn Sie es einmal eilig haben. Low Carb Ernährung muss nicht auf Verzicht hinauslaufen, das beweist die Autorin mit Ihren leckeren Rezepten! Jedes Gericht wurde wiederholt gekocht und verfeinert, das ergibt erprobte Low Carb Rezepte, die auch in Ihrer Küche gelingen!

 

Low Carb Gerichte mit den richtigen Nährstoffen

Jedes Gericht enthält ausreichend Fett und Protein; auf abgewandelte „normale“ Rezepte, die zuwenig Fett und Kalorien liefern (und dann nicht sättigen) oder zuviele Kohlenhydrate (die dann für eine echte Low Carb Ernährung ungeeignet sind) wurde bewusst verzichtet. Der Kohlenhydratgehalt der allermeisten Rezepte im Buch ist niedrig genug für eine ausgewogene ketogene Ernährung, die sättigt und alle wichtigen Nährstoffe liefert.

Es werden nur „gute“ Fette wie Butter, Kokosfett, Olivenöl, und in Maßen, Lein- und Nussöl verwendet statt problematischer, entzündungsfördernder Omega-6-Pflanzenöle. Auf leistungsmindernde Zutaten wie Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen) wird konsequent verzichtet; diese liefern zuviele Kohlenhydrate und schädliche Phytinsäuren, die Eisen, Magnesium und Zink binden sowie schädliche Lektine, die zu Unverträglichkeiten und Allergien führen können (Nüsse, die ähnliche Probleme bereiten, werden in Maßen empfohlen). Darüber hinaus wird auf Vollkorn in Form von Haferflocken, Körnern und Ähnlichem verzichtet; auch hier sind zuviel Phytinsäure und Kohlenhydrate enthalten.

Das Buch enthält einen Low Carb Ernährungsplan für den Einstieg in die kohlenhydratreduzierte Kost mit weitgehend konstanter Kalorienzufuhr pro Tag, das erleichtert die Anpassung an den eigenen Kalorienbedarf, sowie viele Tips und Tricks für die Low Carb Ernährung.

Mit diesem Buch wird auch Ihnen eine Gewichtsabnahme durch Kohlenhydratreduzierung gelingen. Darüber hinaus werden Hinweise für den Einsatz der Low Carb Ernährung zum Gewichtserhalt und sogar für die Gewichtszunahme gegeben; damit wird dieses Buch zum perfekten Begleiter für Leistungsbewusste und Sportler.

 

Weiterführende Links zu "Low Carb genießen ( Dr. Sarah Schomberg)"
Inhaltsverzeichnis "Low Carb genießen ( Dr. Sarah Schomberg)"

Novagenics-Verlag, 59755 Arnsberg:

Low Carb genießen - Inhalt



Geleitwort der Autorin


1. Wie ich zur ketogenen Diät kam

Warum der Verzicht auf Kohlenhydrate schlank und gesund macht
Die Rolle von Insulin und Glucagon im Kampf gegen Körperfett
Die Ketose als Fettkiller
Wie sich unsere Nahrung verändert hat
Die Bedeutung der Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren


2. Grundlegendes zur Anwendung der ketogenen Ernährung

Die zwei Phasen der ketogenen Ernährung
Wie man die Umstellung auf die ketogene Ernährung vornimmt
Berechnung des Kalorienbedarfs pro Tag für die Einstiegsphase
Anpassungen der Kalorienzufuhr und Ernährungstagebuch
Der Ernährungsplan und Hinweise für die Umstellungsphase
Anpassung des Ernährungsplans für Berufstätige
Die Praxis der ketogenen Ernährung


3. Hinweise zu den Rezepten

Einkauf und Zeitmanagement
Fette
Fleischprodukte & Wurstwaren
Fisch und Meeresfrüchte
Alles Gute aus dem Ei
Milchprodukte
Ersatz für Milchprodukte von Ziege und Schaf
Sojaprodukte
Obst, Gemüse und Salate
Gemüsepaprika (grün, gelb, rot)
Zwiebel (rot, weiß)
Süßkartoffel
Avocado
Nüsse & Samen
Alternativen zu Getreidemehlen
Frische Kräuter & Gewürze
Pul Biber
Tomaten
Senf
Meerrettich
Ingwer
Essig und Zitronensaft
Dressingzubereitung
Süsse durch Kokosblütenzucker
Sinnvolle Küchenutensilien


4. Hinweise zu den Nährwertberechnungen

Hinweise zu den Mengenangaben


5. Rezeptteil


Variationen zum Frühstück

-1 Rohkostteller zum Eifrühstück
-1 Rohkostteller Variationsbeispiel
Gerichte mit Ei
0 Basisrezept von Rühreiern
0 Basisrezept von Omeletten
0 Basisrezept von Spiegeleiern
1 Curryrührei mit Nordseekrabbencocktail
2 Dillrührei mit Räucherlachs und Meerrettichcreme
3 Miniblinis mit Räucherlachs und Dill-Senf Soße
4 Rührei Salami Diabolo
5 Rührei mit Zwiebel, Champion, Cherrytomate, Basilikum und Schafskäse
6 Rührei mit Pilzen, Lauch und Roquefortkäse
7 Zwiebelrührei mit Petersilie
8 Trüffelrührei
9 Omelett mit Paprika, Chili, Schnittlauch und Parmesankäse
10 Omelett mit Süßkartoffel, Paprika, Chili, Basilikum und Schafskäse
11 Omelett mit Zucchini, Thymian und Schafskäse
12 Omelett Saltimbocca
13 Omelett mit Paprika, Pfifferlingen, Basilikum und Schafskäse
14 Omelett mit Brokkoli und Ziegencamembert
15 Mandel-Crêpe mit Beerenobst
16 Kokospfannkuchen mit Blaubeeren
17 Mandelpfannkuchen mit Himbeeren
18 Nussbrot (18 a getreidefreie Brotzeit)


Variationen von Hauptgerichten

Grosse Salate


19 Bunter Feldsalat in Dressing von frischer Zitrone mit gebratenem Thunfischsteak und Avocado-Creme
20 Knackiger Thunfischsalat
21 Blattsalate in Joghurtdressing mit kross gebratenem Zanderfilet und Birnenspalten
22 Blattsalate in Joghurtdressing mit kross gebratenem Heilbuttfilet, Pfifferlingen und Erdbeerspalten
23 Rote Beete-Meerrettich Salat mit Räucherfisch
24 Paprika-Avocado Salat in Dressing von frischer Zitrone mit scharfem Garnelenspieß
25 Salat in Dressing von frischer Zitrone mit Minicalamares in Weißweinsud
26 Salat mit Hähnchenbruststreifen in Himbeerdressing
27 Griechischer Salat mit Lammspieß
28 Blattsalat in Dressing von frischer Limette mit gratiniertem Ziegenkäse


Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten

29 Ganze Dorade vom Grill mit buntem Salat und Birnenspalten
30 Wolfsbarschfilets gratiniert mit Pesto von Ziegenkäse, Walnuss und Birne
31 Kabeljau in Paprika-Tomaten Sugo mit Brokkoli
32 Kross gebratenes Lachsfilet mit Asiagemüse in Kokossoße
33 Fischfrikadellen auf Fenchel-Möhren Gemüse
34 Gebratenes Rotbarschfilet auf Gurkensalat
35 Gebratenes Steinbeißerfilet auf Zucchinispaghetti Pesto Verde
36 Zucchinispaghetti Pesto Rosso Diabolo mit Garnelen
37 Gebratenes Kabeljaufilet mit Zucchini-Brokkoli Gemüse in Mandelsoße
38 Wolfsbarsch mit Schafskäse-Gemüse Päckchen vom Grill
39 Thunfischsteak und Büffel Mozzarella mit warmer Tomaten Sugo
auf Spinat Salat
40 Sashimi vom Thunfisch mit Apfel-Rettich Salat
41 Zucchinispaghetti mit gebratenen Schwertfischwürfeln in Zitronenmarinade
42 Lachs mit Lauch-Paprika-Pilz Gemüse aus dem Backofen
43 Getrüffelte Blumenkohlsuppe mit Jakobsmuscheln
44 Lachs-Avocado-Tatar


Gerichte mit Fleisch

45 Hackfleischpfanne orientalisch mit Weißkohl
46 Hackfleischpfanne mit Rosenkohl
47 Hackfleischpfanne mit Fenchel-Parmesan Gemüse
48 Rinderköfte mit Grillgemüse
49 Burgerbuletten (Basisrezept)
50 Burgervariante „Caprese“
51 Burgervariante „Ziegenkäse Feige“
52 Burgervariante „Emmentaler Röstzwiebel“
53 Rinderfilet mit Chili-Zitronenbutter auf grünem Spargel
54 Rinderhüftpfanne
55 Apfel-Sauerkraut mit Mettenden vom Rind
56 Möhren-Grünkohl mit Bratwurst vom Kalb
57 Kalbsröllchen mit Chicorée Gratin
58 Putengeschnetzeltes mit Lauch
59 Putengeschnetzeltes mit Paprika
60 Putenspieße Sate mit Chicorée-Möhren Salat
61 Hähnchenkeule mit Gemüse aus dem Backofen
62 Geflügel-Kokos Curry mit Mangold-Pilz Gemüse
63 Lammkarree auf Wurzelgemüse-Ingwer-Stampf
64 Orientalisch gratiniertes Lammnüsschen mit Paprika Gemüse
65 Zucchinilasagne
66 Zucchinispaghetti Cabonara
67 Zucchinispaghetti Bolognese
68 Hack-Lauch Suppe
69 Weißer Spargel mit Rinderschinken, Mandelkrazette und Hollondaise
70 Ungarisches Süppchen


Variationen von Beilagen und Kleinigkeiten

71 Griechischer Tomatensalat
72 Feldsalat in Apfel-Nuss-Ei Vinaigrette mit Rinderschinkenkrossis
73 Cherrytomaten-Avocado Salat
74 Krabbencocktail und Limetten-Ingwer Mayonnaise auf Feldsalat
75 Rote Beete-Schafskäse-Walnuss Salat
76 Avocado-Creme
77 Ghee
78 Low Carb Snackbox To Go

Literaturverzeichnis

Leseprobe "Low Carb genießen ( Dr. Sarah Schomberg)"

Novagenics-Verlag, 59755 Arnsberg:

Low Carb genießen - Leseprobe

 

1. Wie ich zur ketogenen Diät kam

Wie wahrscheinlich die meisten Menschen dachte auch ich lange, gesunde Ernährung bedeutet, kohlenhydratreich und fettarm zu leben. Wie ich heute weiß, geht das weit an der Wahrheit vorbei. Ich war immer schon sehr sportlich und habe bei der Auswahl meiner Lebensmittel auf gute Qualität geachtet. Ich ernährte mich früher überwiegend von Produkten aus Vollkorngetreide und frischer Kuhmilch, süßen Früchten und Salat. Ich konnte mir ein Leben ohne ein Frühstück mit viel „gutem“ Bienenhonig gar nicht vorstellen. Hin und wieder gönnte ich mir ein Stück Fleisch oder Fisch. Ich hatte im Durchschnitt alle 2-3 Stunden Hunger und ging am Abend oft hungrig ins Bett, obwohl ich kurz zuvor noch gegessen hatte. Ich war zwar schlank, aber nicht besonders muskulös, stark oder gar athletisch.

30 Jahre lang hatte sich mein Körper damit scheinbar ausgezeichnet arrangiert, aber dann rächte er sich plötzlich. Nach dem Genuss von Zucker und Getreide in jeglicher Form blähte sich mein Bauch auf. Ich konnte anschließend nur schwer atmen und mich die nächsten 2 Stunden kaum bewegen, nur in der Waagerechten mit einer Wärmflasche auf dem Bauch war es auszuhalten. Und es wurde immer schlimmer; die Abstände zwischen den Blähbauch-Ereignissen verkürzten sich. Die von mir aufgesuchten Schulmediziner hielten meine Beschwerden für die mittlerweile in Mode gekommenen „erworbenen Unverträglichkeiten“ von Gluten bzw. Laktose.

Erst ein Alternativmediziner brachte mich der Wahrheit ein Stück näher. Er erklärte mir, was ein kranker Darm alles auslösen kann. Kuhmilch und Getreide könnten langfristig die funktionsfähige Darmflora verändern und so zum Versagen der natürlichen Verdauungsaktivität führen. Der große Salat am Abend bliebe dann häufig unverdaut und sorge für die Ansiedlung von Fäulnisbakterien im Darm. Die überwiegende Aufnahme von säurebildenden Nahrungsmitteln wie z.B. Zucker (vor allem in Form von Getreide, aber auch aus Südfrüchten und Honig) würde die Übersäuerung des Organismus zusätzlich fördern. Das führe zur übermäßigen Ansiedlung von Darmpilzen. Diese vergären gern kurzkettige Kohlenhydrate und bilden Alkohol, Gase und weitere Säuren. Ich glaube, dass eine Vielzahl von Fäulnisbakterien und Darmpilzen damals ein Fest in meinem Magen-Darmtrakt veranstaltet haben, wenn es Zucker, Getreide oder Alkohol zu naschen gab.

Es ist allgemein bekannt, dass eine intakte Darmflora für ein funktionierendes Immunsystem sorgt. Mit meinen Beschwerden gingen daher auch ständig wiederkehrende Infekte einher. Außerdem bekam ich brüchige Nägel und Haarausfall, da mein geschädigter Darm nur noch bedingt Mikronährstoffe wie Mineralien und Vitamine aufnehmen konnte. Mir wurde geraten, meinen Darm zu „sanieren“; dann sollten nach dem Naturheildoktor auch Laktose- und Gluten-Unverträglichkeiten wieder verschwinden, so dass ein mäßiger Verzehr von Milchprodukten und Getreide später wieder möglich wäre.

Es folgten 12 Wochen Verzicht auf kurzkettige Kohlenhydrate, Zucker, Getreide, Früchte und Alkohol. Klingt großartig, oder? Da ich mich damals ja auch fettreduziert ernährte, hatte ich weder Kraft für den Sport, noch sah ich besonders attraktiv aus. Ich war dünn und schlapp! Aber ich hatte auch 12 Wochen lang keinen Blähbauch mehr. Trotzdem will man ja irgendwann wieder zur Normalität zurück – ich wollte endlich wieder richtig essen! Doch es blieb die Sorge, dass die Beschwerden erneut auftreten würden...

Zu diesem Zeitpunkt stieß ich auf die anabole Diät. Diese „Diät“ entpuppte sich jedoch als keine im herkömmlichen Sinne. „Gesundheitsbewusste Ernährung, bei der Schlemmen erlaubt ist“ trifft es wohl eher. Ich begann sofort mit der Umstellung auf die ketogene Ernährung, was mir in der ersten Woche nicht gerade leicht fiel. Doch ich wurde dafür belohnt. Die nachmittägliche Müdigkeit und der Blähbauch blieben aus. Mein noch vorhandenes Körperfett verwandelte sich (in einem Maße, wie ich es nie erwartet hätte) in Muskeln. Ich war und bin bis heute gut gelaunt und voller Energie und das Training fällt mir leicht.

Eineinhalb Jahre später staune ich immer noch über den stetigen Zuwachs an Muskulatur und das Verschwinden der lästigen „Fettpolster“. Ich war nie dick, aber wer hat denn keinen Speck am Bauch? Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass man das Bauchfett loswerden kann, bis mir auffiel, dass ich keine „Röllchen“ mehr hatte. Dafür habe ich jetzt sogar einen muskulösen Bauch, was mir zuvor trotz aller Bemühungen nie gelungen ist. Seit dem Tag meiner Ernährungsumstellung ging ich nie wieder hungrig ins Bett. Hunger oder der gefürchtete Unterzuckerungszustand, wie ich ihn kannte, kommen gar nicht mehr vor. Ich esse mich jetzt 3-4 Mal am Tag satt und fühle mich fit und stark. Von Verzicht wie bei herkömmlichen Diäten kann hier nun wirklich keine Rede sein! Und als wäre das nicht schon Glück genug, kann man sich auch ohne Konsequenzen 1-2 „Mogeltage“ in der Woche gönnen. Das sind Ausnahmetage, an denen es keine Ernährungsregeln gibt – dann sind auch mehr Kohlenhydrate erlaubt.

Mein Körper verwandelte sich wie ein Schmetterling, so dass ich von Freunden und Familie darauf angesprochen wurde. Und einige Wochen nach Beginn der Ernährungsumstellung fiel auch der Masseurin auf, dass meine Haut glatter und straffer geworden war – was wünscht Frau sich mehr?

Auf der Waage nahm ich etwas zu, aber mein Körper bekam eine athletische Form. Das lag nicht zuletzt am zunehmenden Training. Ich treibe jetzt 3-4 Mal in der Woche Kraftsport und weniger Kardiotraining als früher. Dabei verzichte ich im Gegensatz zu fast allen anderen Kraftsportlern in meinem Umkreis auf Proteinshakes, schließlich esse ich ja genug tierisches Protein.

Ich begann kurz vor meiner Ernährungsumstellung mit Cross Fit; bis heute heiß geliebt von mir. Das ist eine 1995 von Greg Glassman entwickelte amerikanische Trainingsmethode, nach dessen Vorbild auch Militäreinheiten, Polizei und Feuerwehr trainiert werden. Cross Fit ist eine Mischung aus Rudern, Sprinten, Leichtathletik und Gewichtheben, um Kraft und Kondition zu stärken. Die Trainingseinheiten können an die Leistungsstufe des jeweiligen Athleten angepasst werden. Ich liebe es und kann diese Sportart nur empfehlen, aber jeder soll den Sport wählen, der ihm gefällt – jede Art von Bewegung unterstützt die positiven Auswirkungen einer kohlenhydratarmen Ernährung.

Mit meiner Leidenschaft für das Kochen und den positiven Erfahrungen mit der ketogenen Ernährung begann ich in meiner einfachen, kleinen Küche zu experimentieren; so entstanden die ersten Rezepte für das vorliegende Buch. Immer noch skeptisch über die gesundheitlichen Auswirkungen der massiven Zufuhr von tierischem Fett und Eiweiß, ließ ich acht Wochen nach Beginn der kohlenhydratarmen Ernährung meine Blutwerte kontrollieren und war verblüfft: Alle Werte waren besser als je zuvor und ich fühlte mich einfach super.

Damals habe ich mich an den Novagenics-Verlag gewandt, um von meinem Erfolg mit der AD zu berichten und was ich seither Schmackhaftes in der Küche zauberte. So entstand die Idee zu diesem Kochbuch für die kohlenhydratarme Genießerküche, meine ganz persönliche Leidenschaft.

Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Low Carb genießen ( Dr. Sarah Schomberg)"
Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Leder-Zugriemen Leder-Zugriemen
14,99 € *
Power Hooks Power Hooks
29,99 € *
Zuletzt angesehen